Der Arbeitsmarkt hat sich stark verändert: Es fehlen Lehrlinge, Fach- und Führungskräfte. In vielen Branchen erleben wir heute einen Arbeitnehmermarkt. Doch wie finden und binden Unternehmen Mitarbeiter? Bei der Wahl des Arbeitsplatzes rangiert das Gehalt als Motivationnur noch auf Rang drei - das Einkommen ist also nicht mehr entscheidend. Daher stellt sich die Frage, nach der Motivation potenzieller Mitarbeiter. Mit der Schaffung attraktiver, zukunftsorientierter und altersgerechter Arbeitsplätze wird es möglich sein, künftig Fachkräfte und Auszubildende in derRegion zu halten und sogar neue zu gewinnen. Qualifikation, Work-Life-Balance und Gesundheit gehören zu den Grundvoraussetzungen für attraktive Arbeitsplätze. 

Jeweils 4 - 5 Themen als Kurzvortrag mit einer maximalen Dauer von 20 Minuten - das heißt für Sie als Personalverantwortlicher geballte Informationen in kurzer Zeit. Die Themen werden je nach Schwerpunkt wechseln. Die Termine finden ca. alle 2 Monate in verschiedenen Städten des Landkreises Ansbach, teilweise auch landkreisübergreifend statt.

Aktuelle Veranstaltung am 18. Februar 2020:  

THEMA: Touchpoints & Candidate Experience – was ist das, kann man das essen?

„Der richtige Umgang mit dem Bewerber und zukünftigen Mitarbeitern – es klingt so simpel und hat viele Tücken - schon die erste Begegnung mit einem Unternehmen beeinflusst maßgeblich, ob ein Kandidat eine Bewerbung überhaupt in Betracht zieht. Wo sind Berührungspunkte vorhanden, Woran das liegen kann und welche Stellschrauben zu drehen sind, ist das Schwerpunkt-Thema dieses Vortrags.Nicole Osbelt, Personalberaterin und Headhunterin für KMUs in ländlichen Räumen gibt einen Überblick über die NoGos im Bewerbungsprozess und klärt auf, was das Wort „Candidate Experience“ für Unternehmen eigentlich bedeutet.In diesem Vortrag erhalten Sie grundlegende Informationen, wie man die potenziellen neuen Mitarbeiter über klassische und moderne Techniken anspricht und auf was Sie auf dem Weg zur Bewerbung eines Interessenten alles beachten müssen. Beispiele und konkrete Handlungsempfehlungen runden den Vortrag ab.

 (Referent: Nicole Osbelt, Merkendorf)


THEMA: Ein wichtiges Tool der Mitarbeiterbindung: Die Betriebliche Krankenversicherung

Wenn sich innovative Ideen bei Firmen in der Breite durchsetzen, ist das ein Zeichen dafür, dass sie den Menschen einen echten Mehrwert bringen.
Wir informieren über die Möglichkeit, wie Sie als oder wie Unternehmen ihrer Belegschaft eine verbesserte medizinische Versorgung anbieten. Die Wertigkeit von Arbeitgeberleistungen für die Gesundheit der Mitarbeiter hat entscheidenden positiven Einfluss auf Fluktuation, Personalkosten, Betriebsklima und Motivation der Belegschaft. Ihre Arbeitnehmer erhalten durch eine betriebliche Krankenzusatzversicherung einen kostenlosen Gesundheitsschutz ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten bei Arbeitgebervollfinanzierung.

Informieren sie sich auf dem Personalforum, bei Herrn Markus Lechler und/oder vorab auf der Landingpage: "Versicherungskammer Bayern betriebliche Krankenversicherung"

(Referent: Henri de Gruyter, Consultant bKV; Zertifizierter bKV-Berater)

 

THEMA: Steuerfreie Arbeitgeberleistungen: Die Gehaltserhöhung durch Lohnoptimierung. Welche Bestandteile führe ich in mein Unternehmen problemlos ein?

Die nächste Gehaltserhöhung steht sichtlich an. Können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern besondere Extras bieten? Die beliebtesten Arbeitgeberleistungen – und wann sie steuerfrei sind.

Viele Mitarbeiter fühlen sich im Job unterbezahlt: Einer Umfrage von Infratest-dimap zufolge hätte knapp die Hälfte der Befragten gerne mehr Geld. Das kann zu einem Problem für Arbeitgeber werden, denn wenn Mitarbeiter dauerhaft unzufrieden mit ihrem Einkommen sind, leidet die Motivation. Im schlimmsten Fall machen sie nur noch Dienst nach Vorschrift. Nicht jeder Chef kann seinen Mitarbeitern aber mehr Gehalt bieten, und selbst wenn: Wegen der Steuern und Sozialabgaben kommt nur ein Teil einer Gehaltserhöhung bei den Angestellten an. Wer seinen Mitarbeitern etwas Gutes tun will, hat aber Alternativen. Wir geben einen Überblick über gängige Arbeitgeberleistungen zur Lohnoptimierung und erklären, was Chefs beachten müssen, damit es am Ende nicht doch Ärger mit dem Finanzamt gibt.

(Referent: Markus Planner, Altdorf)

 

THEMA: Vergütungsoptimierung und Benefit-Leistungen: Keine zusätzliche Arbeit, Kosten oder Fachkompetenz mehr notwendig!

Wie viele Möglichkeiten kennen Sie, die Löhne & Gehälter Ihrer Arbeitnehmer zu optimieren? Und wie viele davon haben Sie bereits umgesetzt? Wenn Sie weniger als 3 Rechtsansprüche nutzen, geht es Ihnen wie den meisten anderen Unternehmen. Der Grund: Oftmals scheuen die Arbeitgeber die dahinterliegende fachliche Komplexität und den damit einhergehenden administrativen Mehraufwand.

Ein Ausweg: Sourcen Sie betriebswirtschaftliche Optimierungsprozesse in den Bereichen Personal, Lohn und Gehalt ganz einfach aus. Ob Sie zukünftige Lohnerhöhungen, Prämien & Boni oder sogar Überstunden lohnkostenoptimiert auszahlen wollen: als Arbeitgeber können Sie Ihr Budget so gestalten, dass Ihre Mitarbeiter ein maximiertes Entgelt ausbezahlt bekommen. Und Sie unnötige Lohn- und Lohnnebenkosten einsparen.

Das Beste daran: Mit Hilfe digitaler & automatisierter Prozesse können Sie sich (fast) den gesamten administrativen Mehraufwand abnehmen lassen. Die eingesparte Liquidität können Sie ganz individuell in weitere betriebsspezifische Benefits investieren. Das langfristige Ziel: Ihre Wettbewerbsfähigkeit & Unternehmensattraktivität zu steigern und Ihnen dabei zu helfen, ein Top-Arbeitgeber zu werden oder zu bleiben. Anhand von echten Beispielen zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten und Vorteile für KMU´s auf.

(Referent: Flakron Kastrati, novoBono, Neuwied)

 

THEMA: Die betriebliche Altersversorgung (bAV) einfach verwalten – "Ist die endgültige Enthaftung des Arbeitgebers überhaupt möglich?"

Da das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) den Schutz der Arbeitnehmer zum Inhalt hat, werden Urteile zur bAV meist zu Ungunsten des Arbeitgebers gefällt. Erfreulicherweise gibt es Ausnahmen. Bereits im BetrAVG ist geregelt, dass der Arbeitgeber seine Haftung enorm reduzieren kann, wenn er das “versicherungsvertragliche Verfahren” anwendet (Anspruchsbegrenzung). Die Anspruchsbegrenzung darf auch zum Nachteil des Arbeitnehmers angewandt werden. Durch ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichtes wurde die Anspruchsbegrenzung nicht nur bestätigt, sondern noch ausgeweitet: bei korrekter Anwendung des versicherungs-vertraglichen Verfahrens tritt nun auch die endgültige Enthaftung des Arbeitgebers ein.

Die Kombination aus Betriebsrentengesetz und dem, am 01.01.2018 in Kraft getretenem Betriebsrentenstärkungsgesetz, hat die bAV endgültig zu einem eigenständigen Rechtsgebiet entwickelt. Die Fragestellungen für eine reibungslose Verwaltung von Zusagen auf betriebliche Versorgung sind komplex wie nie zuvor. Personalverantwortliche stehen immer häufiger vor der Frage, wie sie mit den gestiegenen Anforderungen umgehen sollen um keine Haftung für das Unternehmen zu erzeugen und Zeit zu finden ihre eigentlichen Kernaufgaben zu bewältigen. Der Vortrag soll HR-Abteilungen mit Tipps aus der Praxis den Alltag erleichtern. Diese Problemstellungen und Fragen beantworten wir Ihnen:

Neuerungen durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz: Die Informations-, Aufklärungs- und Hinweispflichten des Arbeitgebers steigen.

  • Was ist bei der Einrichtung eines Versorgungswerks zu beachten?
  • Ist die endgültige Enthaftung des Arbeitgebers überhaupt möglich?
  • Ist die Sanierung von bestehenden, betrieblichen Altersversorgungskonzepten möglich?
  • Was tun, wenn Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden?
  • Imagegewinn - Welche Vorteile bringt die bAV dem Unternehmen?
  • Das Direktionsrecht des Arbeitgebers
  • Die Versorgungsordnung – Firewall für Ihr Unternehmen

Als Unternehmer sorgen Sie dafür, dass ihr Betrieb trotz Fachkräftemangel in Zukunft handlungsfähig bleibt. Dazu ist es wichtig, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Ein gut aufgestelltes Versorgungswerk ist ein weiteres wichtiges Element, um die eigenen Mitarbeiter zu binden. Das macht sie auch weniger anfällig für Abwerbeversuche durch die Konkurrenz. Gleichzeitig werden Sie so als Arbeitgeber selbst interessanter für Fach- und Führungskräfte. Deshalb ist ein betriebliches Versorgungswerk nicht nur ein Imagegewinn – es ist ein klarer Wettbewerbsvorteil, der durch hohe staatliche Förderungen dem Arbeitgeber nahezu keine Zusatzkosten verursacht.

(Referent: Anton Wittmann, Ansbach)

Referenten:

Anton Wittmann

Seit 35 Jahren erstellt Anton Wittmann Konzepte für die betriebliche Versorgung für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Er ist Betriebswirt bAV (FH) und bAV-Advisor (FH). Als Dozent und verantwortlicher Projektmanager (bAV) für die Deutsche Maklerakademie tätig, berät er Versicherungskonzerne und freie Berater zum Thema betriebliche Altersversorgung. Er und sein Team arbeiten nach einem qualifizierten Beratungsablauf der Hochschule für angewandte Wissenschaft. Sie erfüllen damit höchste Standards in der Beratung von Unternehmen und koordinieren für diese die Beratungsabläufe sowie die anschließende Verwaltung von betrieblicher Altersversorgung. Dabei geht es nicht nur um die Implementierung, sondern auch um die Sanierung von Versorgungswerken, in denen z. B. wichtige arbeitsrechtliche Vorgaben nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

www.wittmann-finanzgruppe.de

 

Magnus Planner

Magnus Planner ist Steuerberater aus Altdorf bei Nürnberg und Spezialist für steuerfreie Arbeitgeberleistungen.

www.planner-scheffler.de




Flakron Kastrati, novoBono, Neuwied

www.novobono.de


Versicherungskammer Bayern Lechler & Kaschütza

www.vkb.de

 

OSBELT CCP CONSULT

www.esgroup-nuernberg.de

Partner:

Anmeldeformular:

  • 18/02/2020
  • Ansbach
  • 17.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr
  • Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei!
  • Anmeldeschluss: 16/02/2020
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